Erasmus+ Bildung: CEduP

 

Community Education im Bereich Umwelt- und Klimaschutz als Potential für zivilgesellschaftliches Engagement (CEduP)

 

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Ländliche und städtische Gebiete stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen, wenn es darum geht, wie zivilgesellschaftliches Engagement den Herausforderungen des Klimawandels begegnen kann. Strategien zur Anpassung an den Klimawandel müssen unter anderem darauf abzielen, die Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, gemeinsam an nachhaltigen Lösungen für künftige Herausforderungen zu arbeiten, um ihre eigene Lebensqualität zu erhalten. Mit 01. November 2020 startete das im EU-Programm Erasmus+ Bildung verankerte Austauschprojekt mit dem offiziellen Titel „Community Education in the Field of Environmental and Climate Protection as Potential for Civil Society Engagement“. Gemeinsam mit den Projektpartner aus Griechenland und Rumänien werden Prozesse und Methoden der Community Education gesammelt, evaluiert und für Themen des Klimaschutzes in den Partnerländern aufbereitet. 

Die Erfahrungen der Projektpartner mit Prozessen der Community Education in verschiedenen Bereichen werden genutzt, um voneinander zu lernen und Komponenten für erfolgreiche Community-Education-Prozesse im Bereich Umwelt- und Klimaschutz zu identifizieren.

THEMEN & PRIORITÄTEN

  • Gemeinsame Werte, bürgerschaftliches Engagement und Partizipation
  • Umwelt- und Klimaziele

 

DAS PROJEKTTEAM

 

PROJEKTLAUFZEIT

01. November 2020 – 31. Oktober 2022 

 

ZIELE & OUTPUT

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich des Klimaschutzes zu aktivieren. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, Handlungsoptionen für Bürgerinnen und Bürger in ländlichen und städtischen Gebieten zu entwickeln, das Bewusstsein für Fragen des Klimawandels zu schärfen und einen Wandel hin zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu fördern. Durch den Austausch von Erfahrungen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen in ländlichen und städtischen Gebieten sollen Komponenten für eine erfolgreiche Community Education im Bereich Umwelt- und Klimaschutz identifiziert und als Output des Projekts in Richtlinien veröffentlicht werden. Dieser Leitfaden ist ein konkretes Ergebnis des Projekts, das Methoden der Community Education enthält, die im Bereich Umwelt- und Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Land angewendet werden können, um sie zur Gestaltung des eigenen Lebensraums zu aktivieren und zu motivieren.

Diese Ergebnisse werden auf einer Abschlusskonferenz den jeweiligen lokalen Netzwerkpartnern der Projektpartner und ihren wichtigsten lokalen, regionalen und nationalen Akteuren (mindestens 10 Organisationen) vorgestellt.

Mit diesen Leitlinien bietet das Projekt den Institutionen konkrete Unterstützung an, um Bürgerinnen und Bürger in städtischen und ländlichen Regionen zu aktivieren, sich an der Gestaltung ihres eigenen Lebensraums zu beteiligen. Die Stakeholder werden durch das Projekt für Methoden der Gemeinschaftsbildung sensibilisiert, von denen wir erwarten, dass sie die Wertschätzung für gemeinwesenorientierte Ansätze erhöhen.

Konkrete Ziele:

  • Entwicklung von Kriterien für gute Praxis für die Gemeindebildung im Bereich Umwelt- und Klimaschutz.
  • Sammlung und Analyse von insgesamt 12 Methoden der Community Education, die für das Thema Umwelt- und Klimaschutz geeignet sind.
  • Anpassung von insgesamt 12 Methoden der Community Education, die für das Thema Umwelt- und Klimaschutz geeignet sind, an die Gegebenheiten der Projektpartnerländer.
  • Entwicklung des Leitfadens „Komponenten für eine erfolgreiche Community Education im Bereich Umwelt- und Klimaschutz“ als digitale und gedruckte Version.
  • Verbreitung des entwickelten Leitfadens an lokale Organisationen, die Community Education initiieren.
  • Austausch von Erfahrungen bei der Durchführung von Prozessen der Community Education unter unterschiedlichen Bedingungen in ländlichen und städtischen Gebieten (voneinander lernen).

 

AKTIVITÄTEN

  • SAMMLUNG VON PROZESSEN & METHODEN DER COMMUNITY EDUCATION
    Aus einem erfolgreich umgesetzter Community-Education-Prozess jeder Partnerorganisation werden enthaltene Methoden herausgearbeitet un in 4 Methodenkategorien eingeteilt, um eine strukturierte Analyse und anschließende Darstellung zu ermöglichen. So wird ein Portfolio von etablierten Methoden aus verschiedenen Partnerländern geschaffen und zur weiteren Analyse und Anpassung vorbereitet werden. Die Methodenkategorien sind: 
    (1) aktivierende Methoden
    (2) Methoden der Zusammenarbeit
    (3) Implementierungsmethoden
    (4) Bewertungsmethoden

 

  • DEFINITION VON KRITERIEN FÜR GUTE PRAXIS
    Die Kriterien für gute Praxis werden gemeinsam definiert und umfassen eine institutionelle und eine Teilnehmerperspektive. Die Kombination von institutioneller und teilnehmerorientierter Sichtweise zielt auf eine hohe Qualität der ausgewählten und analysierten Methoden ab. Dazu werden zwei Fragebögen erstellt Zweck, die jede Partnerorganisation zur Befragung der beiden Befragungsgruppen (Institutionen & Teilnehmer) verwendet. Aus institutioneller Sicht werden Personen aus der eigenen Organisation sowie Personen von Netzwerkpartnern befragt. Die teilnehmerorientierten Ansichten werden von den Personen erhoben, die bereits an Prozessen der Community Education teilgenommen haben. Für jeden spezifischen Fragebogen werden mindestens 15 Personen befragt. 

 

  • AUSWAHL UND ANPASSUNG VON METHODEN DER COMMUNITY EDUCATION
    Pro Projektpartner werden 8 Methoden (2 pro Methodenkategorie) ausgewählt und auf ihre Übertragbarkeit auf das Thema Umwelt- und Klimaschutz sowie Erfüllung der Kriterien für gute Praxis überprüft. Insgesamt 3 Methoden pro Kategorie (insgesamt 12) werden für detaillierte Analysen und Anpassungen an das Thema Umwelt- und Klimaschutz und die jeweiligen Rahmenbedingungen in den Partnerländern ausgewählt. Jeder Projektpartner führt die Anpassung der Methoden an die eigenen Rahmenbedingungen und an das Thema Umwelt- und Klimaschutz selbständig durch. 
    Gemeinsam einigen sich die Projektpartner auf 3 Methoden pro Kategorie (insgesamt 12) für detaillierte Analysen und Anpassungen an das Thema Umwelt- und Klimaschutz und die jeweiligen Rahmenbedingungen in den Partnerländern. Die übrigen 5 Methoden pro Projektpartner werden in den Richtlinien „Komponenten für erfolgreiche Gemeindebildung in
    den Bereich „Umwelt- und Klimaschutz“ als weitere Möglichkeiten angeführt.

 

  • ERSTELLUNG & PRÄSENTATION VON LEITLINIEN GUTER PRAXIS 
    Die Ergebnisse des Projekts werden in Richtlinien gesammelt und den Interessenvertretern und Netzwerkpartnern zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Dieser Leitfaden trägt den Titel „Komponenten für erfolgreiche community education in the area of environment and climate protection“ und steht in digitaler (Download über die Websites der Projektpartner) und gedruckter Form zur Verfügung. Die primäre Präsentation wird eine virtuelle Abschlusskonferenz sein, zu der die aufgeführten Akteure und Netzwerkpartner der Projektpartner eingeladen werden. 

 

WICHTIGE DATEN

  • 1. Transnationales Projekttreffen: 22. bis 24. Februar 2021 in Österreich/Klagenfurt
  • 2. Transnationales Projekttreffen: 27. bis 29. September 2021 in Griechenland
  • 3. Transnationales Projekttreffen: 02. bis 04. Mai 2022 in Rumänien/Bukarest 
  • 4. Transnationales Projekttreffen: 26. bis 28. September 2022 in Österreich/Klagenfurt
  • Virtuelle Abschlusskonferenz: Freitag, 21. Oktober 2022

 

DOWNLOADS

 

KONTAKT & ZUSTÄNDIGKEIT

Kärntner Bildungswerk Betriebs GmbH
Doris Rottermanner BA MA
T: 0463/536-576 24 | M: doris.rottermanner@kbw.co.at 

 

LINKS: 

 

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